Vaporizer

Vaporizer: das Heizprinzip entscheidet, nicht das Gehäuse

Ob Konvektion oder Konduktion, bestimmt Geschmack, Gleichmässigkeit und Materialverbrauch stärker als jedes Ausstattungsdetail auf der Verpackung.

Konvektion

Heisse Luft strömt durch das Material: gleichmässiger Geschmack, höherer Preis.

Konduktion

Direkter Kontakt mit der Heizkammer: schnell und günstig, dafür ungleichmässiger.

180–210 °C

Darunter kaum Ertrag, darüber Verbrennungsnoten und Abbauprodukte.

Temperatur richtig wählen

Zwischen 175 und 185 °C dominieren die leichten Terpene, der Dampf bleibt mild und aromatisch. Zwischen 190 und 205 °C werden mehr Cannabinoide freigesetzt, der Dampf wird dichter und kratziger. Ab etwa 220 °C entstehen Verbrennungsnebenprodukte und der Geschmack kippt ins Verbrannte. Sinnvoll ist ein Start am unteren Ende und ein schrittweises Anheben im selben Durchgang – so nutzt man das Material vollständig aus.

Reinigung und Lebensdauer

Nach etwa zehn Sitzungen gehören Siebe und Mundstück in Isopropanol, danach gründlich mit Wasser nachspülen und vollständig trocknen lassen. Ein verharzter Luftweg verschlechtert den Zug und verfälscht den Geschmack deutlich. Akkus überleben länger, wenn sie nicht dauerhaft bei 100 % oder unter 20 % gelagert werden. Ein Gerät mit austauschbaren Sieben und ersetzbarem Akku hält Jahre – ein verklebtes Wegwerfgerät nicht.

Trockenkräuter oder Extrakt

Die meisten Geräte sind für getrocknetes Pflanzenmaterial gebaut. Harze und Öle brauchen einen dafür vorgesehenen Einsatz, sonst laufen sie in die Heizkammer und ruinieren sie. Feuchtigkeit ist der zweite Klassiker: Material mit zu hoher Restfeuchte dampft schlecht und schmeckt dumpf. Vor dem Befüllen fein mahlen, aber nicht pulverisieren, sonst zieht das Gerät Partikel durch.

FAQ

Vaporizer – frequently asked questions

  • 180–190 °C für Aroma, 195–210 °C für mehr Dichte. Darüber wird es verbrannt.