CBD Wirkung

CBD Wirkung: die ehrliche Version ohne Heilversprechen

Was gesichert ist, lässt sich in wenigen Sätzen sagen. Alles darüber hinaus ist Marketing – und in Deutschland für Händler ohnehin unzulässig.

Nicht berauschend

CBD bindet kaum an CB1-Rezeptoren; ein Rausch entsteht nicht.

Aufnahmeweg zählt

Inhalation wirkt binnen Minuten, oral erst nach 30 bis 90 Minuten.

Keine Heilaussagen

Ein zugelassenes Arzneimittel gibt es nur in eng definierten Ausnahmen.

Was im Körper passiert

Das Endocannabinoid-System besteht aus CB1- und CB2-Rezeptoren, körpereigenen Botenstoffen und abbauenden Enzymen. THC dockt direkt an CB1 an und erzeugt dadurch den Rausch. CBD tut das kaum – es wirkt eher indirekt über andere Rezeptorsysteme und den Abbau körpereigener Cannabinoide. Genau deshalb fühlt sich CBD nicht wie eine abgeschwächte THC-Variante an, sondern grundsätzlich anders.

Bioverfügbarkeit nach Aufnahmeweg

Inhaliert gelangt ein vergleichsweise hoher Anteil rasch ins Blut, der Effekt tritt nach wenigen Minuten ein und klingt in ein bis drei Stunden ab. Sublingual, also unter der Zunge gehalten, liegt der Anteil niedriger, hält dafür länger. Geschluckt geht der grösste Teil durch die Leber verloren; Eintritt nach 30 bis 90 Minuten, dafür die längste Dauer. Topisch aufgetragen bleibt CBD weitgehend lokal in der Haut.

Grenzen, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen

Beschrieben werden vor allem Müdigkeit, Mundtrockenheit, Durchfall und Appetitveränderungen, überwiegend bei höheren Mengen. Relevanter sind Wechselwirkungen: CBD hemmt Enzyme der Cytochrom-P450-Familie und kann den Abbau anderer Medikamente beeinflussen. Wer regelmässig Medikamente nimmt, schwanger ist oder stillt, klärt das ärztlich – diese Seite ersetzt keine medizinische Beratung und will es nicht.

FAQ

CBD Wirkung – frequently asked questions

  • Nein. CBD ist nicht berauschend, weil es kaum an CB1-Rezeptoren bindet.