Trichome
Die Harzdrüsen der Blüte produzieren Cannabinoide und Terpene.
Hanfpflanze
Faser, Samen, Blatt und Blüte landen in völlig unterschiedlichen Warengruppen. Wer den Aufbau kennt, versteht sofort, warum Hanföl und CBD-Öl nichts miteinander zu tun haben.
Die Harzdrüsen der Blüte produzieren Cannabinoide und Terpene.
EU-Sortenkatalog, THC unter dem gesetzlichen Grenzwert, zertifiziertes Saatgut.
Aus Samen wird Speiseöl, aus der Blüte entsteht der Cannabinoid-Extrakt.
Die Wurzel verankert und versorgt, der Stängel liefert Bastfasern für Textilien und Dämmstoffe. Die Fächerblätter betreiben Photosynthese und enthalten nur geringe Cannabinoidmengen. Entscheidend sind die weiblichen Blütenstände: Dort sitzen die Trichome, in denen CBD, CBG, THC und die Terpene gebildet werden. Männliche Pflanzen liefern Pollen und werden in der Blütenproduktion früh entfernt, damit die Energie nicht in Samen fliesst.
Botanisch dieselbe Art, rechtlich zwei Welten. Nutzhanf stammt aus dem EU-Sortenkatalog und bleibt unter dem gesetzlichen THC-Grenzwert, nachgewiesen über Sortenzertifikat und Chargenanalytik. Sorten mit hohem THC-Gehalt fallen dagegen unter das Konsumcannabisgesetz und sind nicht handelbar. Im Shop findest du deshalb ausschliesslich Nutzhanf.
Nach dem Schnitt folgt die Trocknung bei etwa 18 bis 20 °C und rund 60 % Luftfeuchte, danach das Curing über mehrere Wochen im geschlossenen Behälter. Beides entscheidet stärker über das Aroma als jede Sortenbezeichnung. Erst danach wird sortiert: ganze Blüten in den Verkauf, Bruch und Trim in die Extraktion für Harze und Öle.
Zuletzt geprüft: August 2026
Im August 2026 haben wir Abschnitte zu Dosierung, Lagerung und Rechtslage überarbeitet und Formulierungen präzisiert, die zu allgemein waren. Zusätzlich haben wir die interne Verlinkung neu berechnet, damit du von hier aus direkt zu den thematisch passenden Ratgebern und Produkten kommst.
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